Leder braucht an sich eigentlich nicht so viel Pflege, doch sollte man einige Dinge wissen, damit man auch länger etwas davon hat. Alle chemischen Mittel sind für dieses Naturprodukt unvorteilhaft und am besten nimmt man natürliche, die man meist sogar im Haushalt hat. Ledermöbel und Gegenstände braucht man nur abzustauben, mehr nicht. Man kann sie auch mit einem leicht feuchten Tuch abwischen, jedoch auf gar keinen Fall durchnässen. Es könnten Wasserflecken entstehen, die man nicht mehr herausbekommt. Man sollte niemals Lösungs- oder Pflegemittel benutzen, es sei denn, der Hersteller empfiehlt dies ausdrücklich. Man kann Nabukleder auch leicht abbürsten, damit man den Staub nicht in die raue Oberfläche wischt. Sogar der Staubsauger ist praktisch im Einsatz zum Entstauben und Kissenbezüge einfach leicht ausklopfen.
Mit Fett einreiben
Altes Leder kann man mit Nährfett leicht einreiben, vier Stunden einwirken lassen und mit einem weichen Tuch gründlich nachpolieren. Dunkles Leder hingegen kann ein- bis zweimal im Jahr mit Rizinusöl eingerieben und gründlich nachpoliert werden. Niemals sollte man seine Lederhose, -rock oder -kleid in eine Plastikfolie in die Schublade legen. Grundsätzlich ist es besser, sie werden aufgehängt und bekommen Raum zum Atmen. Feuchtigkeit, die sich in der Luft geschlossener Räume befindet, kann Leder leicht zur Schimmelung bringen. Schuhe sollte man ab und an mit entsprechendem Schuhputzzeug reinigen und einwachsen. Das erhält die Geschmeidigkeit und es wird nicht brüchig.
Lederhandschuhe pflegen
Handschuhe weitet man, in dem man sie in ein feuchtes Tuch einschlägt für mehrere Stunden und sie dann anzieht bis sie trocken sind. Veloursleder imprägniert man am besten mit einem dafür eigens entwickelten Spray, den man im Fachhandel bekommt. Aus 20 Zentimeter Entfernung aufsprühen und trocknen lassen. Nicht erschrecken, wenn das Leder dunkler wird durch die Feuchte, es trocknet wieder und erhält seine ursprüngliche Farbe.